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Samstag, 12. Oktober 2013

THE SHIN
Georgische Gesänge - Musikalischer Dialog zwischen Ost und West


Photo:   BiMa

Archais­che Män­nergesänge in Verbindung mit quirligem, hochvir­tu­osem Jazz — The Shin, ein Pro­jekt von exilkauka­sis­chen Musik­ern um den Gitar­ris­ten ZaZa Mimi­noshvili und dem Bassis­ten und Sänger Zurab Gag­nidze schafft dies: Tra­di­tion mit Impro­vi­sa­tion zu vielschichti­gen Klang­bildern mit lokalen Ver­ankerun­gen zu fügen. Mal wirkt die großar­tige Poly­phonie sakral aufge­laden, dann infiziert von plap­pern­der folk­loris­tis­cher Aus­ge­lassen­heit — Sänger Mamuka Ghaghanidze hat dann seine Stern­stunde. Dazu der magis­che Klang der Doli-Trommeln und der Panduri-Lauten.

Die in Stuttgart leben­den Musiker gehören mehrheitlich zur kün­st­lerischen Elite Georgiens und sind momen­tan die Inter­na­tional bekan­nteste geor­gis­che Welt-Jazz Band. The Shin sind in mehr als 30 Län­dern aufge­treten, sie nehmen an zahlre­ichen inter­na­tionalen Pro­jek­ten Teil und sie arbeiten mit The­ater– und Film­pro­duzen­ten, sowie inter­na­tionalen Musiker-Größen wie Randy Brecker, Giora Fei­d­man, Gia Kancheli, Jorge Pardo, Chaka Khan, Okay Temiz, Theo­dosii Spassov, Fuat Saka und vie­len anderen. In 2009 hat The Shin den deutschen Welt­musik Bun­deswet­tbe­werb Cre­ole gewonnen.

Der Klangtep­pich von The Shin entsteht durch die Begeg­nung des musis­chen Georgien mit der Musik ver­schiedener Län­der und Kul­turen. Berühmte geor­gis­che Mehrstim­migkeit und instru­men­tale Vir­tu­osität ent­fal­ten sich im Aus­tausch mit Jazz Scat, Funk und Fusion, Fla­menco und Indien, Ravel und McLaugh­lin. Die Musiker knüpfen an einen Dia­log zwis­chen Ost und West an, der Altes und Neues bein­hal­tet, das Heimis­che und das Fremde inte­gri­ert, wie es in Georgien seit alters her Brauch war. Wie klingt es? Raf­finiert, überraschend, mod­ern, witzig, heiter und einfühlsam.

Im Geor­gis­chen bedeutet „Shin“ „nach Hause kom­men“. Obwohl jeder von uns seine eigene Heimat hat und seine per­sön­liche Art, nach Hause zu kom­men, hat die Musik von The Shin die erstaunliche Fähigkeit die Zuhörer auf ganz beson­dere Art „heim“ zu führen, egal, wie weit es bis dahin ist. Es kann sein, dass Sie sich plöt­zlich irgendwo befinden, wo Sie denken, dass sie dort schon ein­mal gewe­sen sind; wo der Regen die Fen­ster beschlägt und einem ver­traute Gerüche von der Küche in die Nase steigen; wo man Stim­men hört, die man kennt, auch wenn man nicht jedes Wort versteht…

Press­es­tim­men

„Die Songs dieser Band, die gle­ichzeitig von schein­bar ein­facher Lied­haftigkeit sind und den­noch immer wieder von hochkom­plexen Rhyth­muswech­seln, schrä­gen Har­monien, sich vielfältig auseinan­der­wick­el­nden Melo­dien und einer immer wieder überraschen­den Klangschich­tung einen nie auf ein­mal ganz zu hören­den Kos­mos entwick­eln. Die Ideen, die The Shin in einem einzi­gen Song unter­brin­gen – ohne ihn zu spren­gen -, reichen bei anderen für eine ganze CD.“
Quelle: Thomas Milz, „Waib­linger Kreiszeitung“, 05.06.2010

mehr Infos unter http://www.kultur-k.de/the-shin/>>

Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr
Preis: 14.- EUR
Schüler und Studenten: 10 EUR
Familienpreis (2 Erwachsene und Kinder): 35 EUR


Künstlervideo auf Youtube:

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